Fellbacher Schnurren

Text von Erich Schlenker, Fellbach
Komposition von Georg Maurer, Fellbach

Burschen: En Fellbach en Fellbach, 
do sitzt m'r gern beim Wei', 
ond wenn i net von Fellbach wär, 
möcht i von Fellbadi sei'.
Gemeinsam: En Fellbach, en Fellbach, 
do stoht a alter Turm, 
sei' Uhr luagt von der Ecka her, 
se goht em stärkste Sturm.
Mädchen: En Fellbach, en Fellbach, 
send d'Maiakäfer z'haus 
and wann se net drhoemda send, 
no schwärmet se grad aus.
Burschen: En Fellbach, en Fellbach, 
do send halt d'Mädla nett, 
se lachet gern end senget gern 
ond küsset gern — i wett!
Mädchen: En Fellbach, en Fellbach 
do send dia Buaba stolz — 
doch wann se zu ihr'm Mädle gehn, 
send se aus weichem Holz.
Burschen: En Fellbach, en Fellbach, 
do send dia Mddla keck, 
ond wann m 'r s' net so möga tät, 
no lief' m'r ällsgmach weg.
Mädchen: En Fellbach, en Fellbach, 
trägt m'r en weißa Schurz,
ond wer ehn nemme traga will,
der ist au nix meh' nutz.
Burschen: En Fellbach, en Fellbach, 
do gibt's em Herbst a Fest, 
do trenkt m'r Wei', ob jong, ob alt, 
so viel sich trenka läßt.
Gemeinsam: En Fellbach, en Fellbach, 
do ben i halt drhoem, 
ond nennat m'r da schönsta Ort. 
I tausch mit koem, mit koem!