Aus Großvaters Zeiten:
Metzelsuppe
Von Luise Zwicker
Zwischen November und März gab's bei den Weingärtnern jeden Winter eine
willkommene Abwechslung: die Metzelsuppe. Besonders große oder wohlhabende
Familien leisteten sich dies Vergnügen auch zweimal.
Die Metzelsuppe warf ihre Schatten schon ein bis zwei Tage voraus, oft auch noch
länger, und zwar dann, wenn irgendwo im Ort, oder öfter noch auswärts, eine
alte Kuh gekauft und noch eine Zeitlang hergefüttert wurde, um dann mit dem
Schwein geschlachtet zu werden. Drei oder vier Bürger teilten sich in die Kuh
und verwandten ihr Fleisch zusammen mit dem Schweinernen zum
"Wursten".
Der alte, bewährte Metzgermeister wurde etwa acht oder zehn Tage vorher beim
Fleischholen bestellt: "A Pfond Überzwerchs zom Sieda hätt i gern, - jo -
's darf au fett sei. A bißle mainer isch? - Ho, des leant Se halt dra, des wurd
au gessa. Jo - ond was i no saga will: ob Se ons näächscht Woch net metzga
kechtet, vielleicht am Deischtich oder am Dorschtich?" Der Metzger langt
seinen Kalender: "Am Deischtich isch nex, do bene schau verschtellt, aber
am Dorschtich no, wenn's gschickt ischt." "Ha freile, ons isch schau
reacht so." "Brauchet er au Kuahfloisch zo Wüürscht?"
"Noe, mr hent mit a paar andere a alta Kuah vom Rößleswirt vo Endersbach
kauft, jo - dees ischt a Gschwischterichkend vo meim Ma." "No brauchet
er halt no a paar Kalbsfüeß - ond vielleicht no a Ochsamaul. 's geit halt no
mit de Wüürscht besser aus." "Jo jo, dees wisset Se schau, was für
a Quantom mir brauchet, d' Wüürscht ond 's Floisch mueß halt lange bis an
Auschtera" (Ostern).
Wichtig und stolz, ein ganzes Pfund Fleisch für den Sonntag im Krättle zu
haben, strebt unser "Hausweib" ihrer bescheidenen Behausung zu. Einer
der ältesten Weingärtnersitze ist ihr Häusle. Das Eindrucksvollste an der
Straße her ist unstreitig die mächtige Dachhaube, die mit der hölzernen
Dachrinne fast bis in Mannshöhe auf die Straße herunterreicht. Ein köstliches
Vergnügen für die Kinder ist es, im Winter hier Schneebällen
herunter"lawinen" zu lassen. Die Giebelseite ist nicht der Straße
zugekehrt, vier kleine Fenster mit grünen Läden und bleigefaßten Scheiben
sitzen geborgen unter dem langen Dach. An einem steht eine große Kuh, der
Scheck, und reibt sein Maul am Fenster. Die Bäuerin siehts und lacht und eilt
hinein in die Stube und gibt dem Scheck ein Riebele Brot heraus, mit dem er
befriedigt dem Wagen zutrottet. Eben kommt auch der Hausvater vom Stall herauf.
Er führt ein ganz junges, hellfarbenes Rind, "en Anebendleng" am
Strick, "Du, am Dorschtich metzget mer", ruft ihm sein Weib durchs
Fenster zu. Darüber entsetzt sich der "Anebendleng" so heillos, daß
er mit beiden Füßen nach hinten ausschlägt, dem Vater mit einem mächtigen
Satz den Strick aus der Hand reißt und davonrennt im hellen Karree. Der
Weingärtner kennt sich aus in den verschiedenen Lebensstadien des Rindviehs, er
läßt das Rindle, den Flegel, rennen und hat seinen hellen Spaß an der
Lebensfreude und den tollen Sprüngen des schönen Tieres. Drunten bei den
Weidenbüschen am Neckar fängt er's nachher in aller Seelenruhe wieder ein.
In
den nächsten Tagen aber sieht die Hausfrau ihre Aufgabe vor sich: d'
Mtetzelsupp! Mit ihre "Mädla" richtet sie vor, was nur vorzurichten
ist. Die Kleinste muß zuerst "'s Bacha schreiba lau". "Guckscht,
ob mr no dritt na ka, woischt, wenn dees ischt? Vo zwölfe bis drui, am helle
Tag, daß mr au ebbes sieht. Also do schreibscht no schö onsern Nama na uf dui
grauß, schwaarz Tafel beim Büttel droba. Hoscht a Feiferle? Do, dees därscht
net vergessa, dees geischt no hear." "D' Seffer" muß ein großes
Brett voll Nudeln schneiden, ja "an dr Metzgata goht's hauch hear, do
geit's obeds no a prima Nudelsupp". Die Mutter schüttet Mehl in die
große, hölzerne Backmulde, die sie in die Stube hinter den Ofen gestelt hat,
und "laßt a". Mit Hefel oder Bierhefe. Bis der "A'laß
ganga" ist, sucht sie die Wurststecken und die Schmalzhäfen zusammen und
schält "a Krättle vool Zwiebel. Weil dia Mädla, dia domme Dulipeena,
äwell so arg heula müeßt", schneidet sie die vielen Zwiebel selber und
dämpft sie in einer eisernen Kachel. Sie werden dann gut zugedeckt und am
andern Tag vom Metzger zum Wurstbrät verwendet. Auch Salz, Oleander, Majoran,
Pfeffer, Ingwer, Modegewürz, Bindfaden und derartige Kleinigkeiten müssen
herbeigeholt werden. Dann flüstern die "Großen" untereinander und
rufen die kleine Schwester her. "Gang nei zom Davidvetter ond sag, er soll
dr 's Wuurschtmeß gea, wenn d' kommst, krieagscht en Apfel." Ohne Argwohn
trollt sich die Kleine, sie ahnt ja nicht, daß die Großen ihren Mutwillen mit
ihr treiben. Ist es doch ein alter, beliebter Scherz, unter dem
"Wuurschtmeß" einen eingewickelten schweren Stein oder einen
Bohnenstecken oder sonst eine "Gaude" aufgepackt zu bekommen.
Am richtigen Schlachttag geht's früher und schneller aus den Federn als sonst.
Bis die Mannsleut "einegea," d. h. die drei Kühe gefüttert haben,
macht sich das Mariele ans Melken. Sie bindet ein weißes Kopftüchle um, nimmt
den hölzernen Melkkübel unter den Arm und wandert dem warmen Stall zu, der von
einer Laterne spärlich beleuchtet wird. Der "Scheck" kennt sie schon
und rückt willig auf die Seite, wenn sie ihr Melkstühle bringt und noch etwas
schlaftrunken mit einem kleinen Stoß "Gang omme!" sagt. Neben ihr,
hinter einem Lattenverschlag, grunzt die Hauptperson des Tages, die liebe Sau.
Sonst hat sie zur Zeit des Melkens immer mit lautem Schmatzen und Plätschern
und gutem Appetit ihre erste Mahlzeit eingenommen, aber heute kommt und kommt
nichts in ihren Trog hinein. Trotz ihrer Leibesfülle versucht sie, an der Wand
emporzuklettern und sich bemerkbar zu machen. Aber mit drei Zentnern fällt auch
einem Schwein das Klettern schwer, und es ist ja Absicht und nicht
Vergeßlichkeit, daß sie heute kein Futter mehr bekommt. Das Mariele macht
"woidle", daß sie aus dem Stall hinauskommt, denn sie will beileib
nicht dabei sein, "wenn mer d' Sau z' taud schlait". Auch das kleine
Päule fürchtet das Schreien, wenn man "die Sau am Messer hot". Das
große Ereignis erhält für sie auch dadurch Bedeutung, daß sie heute in der
Schule "anhalten" darf. "Ja, Mueder, was soll e no zom Lehrer
saga?" "Saischt en schöna Grueß vo deine Leut ond ob du net noch 'm
Onderstützeom (Pause) hoim dürfescht, mr deanet metzga. Ond ob dr Herr Lehrer
heit obed net au a Weile zor Metzelsupp komma wöll." Sie verschwindet
schleunigst, und das Mariele hält sich im gegebenen Moment die Ohren zu. Aber
der Metzger ist noch nicht so weit. Ob all des Ungewohnten an diesem Tag ist die
Sau schon ganz "außelich" geworden, hungrig sucht sie den Boden ab,
als der Vater sie aus dem Stall läßt. Aber sofort bekommt sie einen Strick um
einen Hinterlauf geschlungen. Irgendwo in der Scheuer, an einem Pfosten oder an
einem Wagenrad wird sie festgebunden, ehe zum tödlichen Streich ausgeholt wird.
Für feinfühlige Weibernaturen ist nun das Ärgste vorüber. Das Mariele muß
schnell mit einer Messingpfanne springen und das Blut aus dem Schweinehals
auffangen, das dann in einem der Schmalztöpfe tüchtig gerührt wird, damit
keine Klumpen entstehen. Und nun geht's Streich auf Streich. Mit
"Hoohrupp" und "Hoppla, do liegscht" wird das schwere
Schwein auf ein Graswägele geladen. Der Vater schmeißt noch einen Bund Stroh
dazu und vergewissert sich, das er "Schwefele" in der Tasche hat. Dann
wird die ganze Ladung auf einen freien Platz geführt, etwa ans nahe Neckarufer.
Und jetzt "brennt mr d' Sau". Man nimmt den Bund Stroh auseinander,
zündet ihn an und wälzt das Schwein hinein in das Feuer. Dort wird es so lange
gedreht, bis fast alle Borsten abgebrannt sind. Teils schwarz von der Asche,
teils knusperig angeröstet vom Feuer, wird es wieder heimgefahren. Der Metzger
"Stürmt d' Ärmel nuf" und zieht eine lange Lederschürze an, der
Vater "en bloa ond später en weißa Schuurz". Vor der offenen Scheuer
steht der Metzgerschragen, auf den das Schwein gelegt wird. Dann fängt über
der gesamten Schweinsschwarte ein Wässern, Bürsten, Schaben und Schwenken an,
daß man mit Lust zusieht. Es stehen auch schon ein paar kleine Lausbuben da und
sperren Maul und Augen auf. Als sie aber ganz selbstvergessen gar zu nahe dem
Schwein auf den Leib rücken, zieht plötzlich der Metzger sein langes Messer
aus der Scheide, die er an einer Kette um die Hüfte hängen hat und jagt sie
davon. Das nehmen sie aber gar nicht ernst: "Metzger, Metzger, wetz dei
Messer", rufen sie im Chor und stehen alsbald wieder da. Denn jetzt kommt
ja das Interessanteste, jetzt wird ja der Sau der Bauch aufgeschnitten wie dem
Wolf mit den sieben Geißlein. Ein einfaches Gestell mit kräftigen Fleischhaken
wird am Scheuerntor aufgestellt und das Schwein mit je einer dicken Sehne von
den Hinterläufen längelang daran aufgehängt. Und jetzt wetzt wirklich der
Metzger sein Messer und fängt an, das Tier kunstgerecht zu zerlegen. Noch
einige Zaungäste haben den Braten gerochen: der Mohr, der alte, dickbackige
Hauskater mit dem abgefahrenen Schwanzstummel, "em Karle sei Iwan und 's
Marquardts Schnauzer". Besonders die zwei Hunde hocken lauernd und gespannt
da wie der Futterneid in Person. Denn - hast du gesehen? - wirft der Metzger
plötzlich ein Stück Fett oder Darm nach rückwärts in die Luft - da heißt es
aufgepaßt, besonders ehe noch mehr Kollegen vom Fach auftauchen. Der dicke
Kater hat sich deshalb vornehm abseits auf einen Kartoffelsack gesetzt und putzt
sein Schnäuzchen und weißen Brustlatz. Er ahnt, daß er noch lange Zeit auf
seine Rechnung kommen wird. "D' putzt se, no krieget mr heit no
Bsuech", sagt das Mariele und bringt den zwei Mannsleuten mit einem Trunk
das erste Vesper, und zwar ein Stück weichgekochte Schwarte. "Ha - dees
ischt doch ebbes anders, so a Stückle brennta Schwaarta, als wenn mer se bloß
brühet hätt", meint der Vater" "Dees glaub i au helfa",
sagt überzeugt der Metzger, der weiß was gut ist "ond dr airscht Buuß
ist dr bescht."
Weitaus die größten Teile der zwei abgespeckten Schweinsseiten bleiben bis am
Spätnachmittag im Freien zum Auskühlen hängen. Kopf, Eingeweide,
Vorderläufe, Schwanz und Schwarte wird in die Küche gebracht und in einem
großen Kessel teils zu Wurstfleisch, teils zu Kesselfleisch abgekocht. Und nun
kann unser Metzger zeigen, ob er gute Würste machen kann. Mit Feldherrnblick
übersieht er die bereitgestellten Zutaten. Das Vertrauen, daß man gerade ihn
als Hausmetzger holt, will er rechtfertigen. Er weiß auch, daß der
Weingärtner das Geld nicht zum Hinauswerfen hat und mit jedem Pfennig rechnen
muß und daß diese heutige große Ausgabe monatelang vorhalten muß, sehr zum
Schaden seines eigenen Wurst- und Fleischverkaufs. "Also mr machet's doch
wia all Johr? Leaberawüürscht, Griebawüürscht ond Brôtwüürscht
?" "Jo - ond mei Weib moit, wenn mr da Saumaga schau häb, no
kecht mern au fülla zoma a Schulmoischter." " 's ischt reacht,
dees ka mr macha. Dean wollet mr aber alloi em Kessel sieda, daß mr a bessera
Übersicht hot." Nacheinander werden nun die drei Wurstteige geknetet und
abgeschmeckt. Die gereinigten Därme werden hergeholt und - weils früher noch
keine Wurstmaschinen gab - das erstklassige, duftende Brät durch einen weiten,
kurzen Trichter fix und gewandt in die Därme eingefüllt. Es ergeben sich
lange, lange Wurstschlangen, die ohne Wurstmeß mit dünnem Bindfaden in die
normale Paargröße abgeteilt werden. Schön nebeneinander werden sie auf die
Wurststecken gehängt und diese in der Speiskammer oder sonst an einem kühlen
Ort katzensicher und möglichst in der Höhe am beliebten Wursthimmel zum
Abtrocknen aufgehängt.
Nun rückt so allsgemach die Essenszeit heran. Von einem altbackenen
Schwarzbrotlaib hat das Sefferle eine große Schüssel voll hauchdünne
Brotschnittchen geschnitten. Diese werden mit der fetten, außerordentlich
kräftigen und schmackhaften Kesselbrühe angebrüht. Herrlich schmeckt diese
Suppe, schon allein davon hätte man sich satt essen können. Aber was noch
nachkommt, ist auch nicht von Pappe. Eine große Platte voll dampfenden
Kesselfleischs wird auf den Tisch gestellt, und man weiß nicht, soll man sich
ein Stückle Ohrläpple oder Rüssele oder Schwarte oder Schwänzle oder Herz
oder Niernle herausstupfen. Dazu geben die mageren Kartoffel und "ebbes
Sauers" wie Senf, sauere Gürkle oder rote Rüben den nötigen Ausgleich.
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Auf dem Schweinemarkt |
"Mueder, soll i jetzt
Kesselbrüha austra?" fragt nachher das kleine Päule. "Jo, dees
kascht, nemmschs glei zwoi Milchkänntla uf oimol, no därscht net sooft
laufa." "Mo soll e no zairschta na?" "Zairschta goscht zom
Pfarrer, no zo deim Dotavetter, zom Fritzonkel, zor Kathrenaabas ond zor Ahna
nuf nadierlich. Halt zo älle, mo zo de näächschte Verwandte ghairet oder mo
ons au a Metzelsupp brenget. Halt, so pressiert's net, narr uf a leera
Kesselbrüha leget d' Leut koin graußa Wert, dene isch reacht, wenn au no ebbes
dren romschwemmt." 's Päule geht, in jeder Hand eine zweilitrige
Milchkanne. "Grüeß Gott! En schöna Grueß vo meiner Mueder, und do
sollet er au d' Kesselbrüha versuche." "Ja hent er denn gmetzgat?
Hent er a Fetta ghet? No bene halt so frei ond leer dr's, 's war aber gar net
naitich gwea, daß se dei Mueder so vertoilt. Saischt en Grueß ond i laß
ghorsam danka." Bis das Päule heimkommt, hat ihr der Metzger von den
Darmenden ein paar kleine Würstchen gemacht, worüber sie sehr stolz ist. Ist
die Wurstlerei fertig, so werden die Schweinsseiten von der Scheuer
hereingeholt, auf dem Hackblock zu ein bis zwei Pfund großen Stücken zerhackt,
gut eingesalzen und in einer Stande aufeinander geschichtet. In dieser Lake
bleiben sie etwa vierzehn Tage liegen, bis sie ineinander "verbissen"
sind und in der besonders im Kamin eingebauten "Rauchkammer" in den
Rauch kommen. Ebenso nach zwei bis drei Tagen die Würste. Für dieses Räuchern
darf nur langsam Holz verbrannt werden, am besten Tannenholz oder Sägmehl.
Abends aber kommt gern der Herr Lehrer; Freunde und Gespielen erscheinen hie und
da oder sonst eine lustige Gevatterschaft. Alles setzt sich um den großen Tisch
in der Stubenecke. "Henta nomm uf d'Bank älles, was henderet ond sonst em
Weg ischt und nex schafft." Der Vater an seinen angestammten Platz vor der
Tischlade, der Metzger daneben. Als er nach der Nudelsuppe Kartoffelsalat mit
einem Kränzle "Sonnawirbeles" und seine drei Sorten Würste
auftauchen sieht, ist er selber gespannt, ob sie auch so geworden sind, wie er
sie haben wollte. Ob das so ist, bestätigen ihm bald all die Mitessenden, die
immer schweigsamer sich ihrem Teller zuneigen. "O die Bratwürst!"
sagt der Herr Lehrer, "zum Anbeißen sehen sie schon aus in der braunen
Soße!" "A guets Salätle hoscht gmacht, Mueder", stellt 's
Mariele fest, die für saueres schwärmt. Allmählich kommt eins nach dem andern
wieder zu Wort, und da der Vater "Zom Nochschwenka" fleißig von
seinem gelben Apfelmost einschenkt, herrscht bald die heiterste Stimmung. Die
Mutter aber denkt: "Viel Hand machen bald ein End" und schiebt ein
großes Nudelbrett auf den Tisch, auf dem alle beim Speckschneiden mithelfen.
"Ich sitze hier und schneide Speck, wer mich liebhat, holt mich weg",
leiert das Päule herunter" "Gang, hol mr mei Klarinettle", weist
sie der Vater an, "no senget mr ois." 's Nachbars Fritz hat schon
seine "Knauzere" bereitgestellt, er zieht sie aus der Ecke hervor und
der Karle seine Mundharfe aus der Tasche. Fröhlich beginnt der Herr Lehrer:
"Am Necker, am Necker, do ischt a jedes gern - " und begeistert singen
sie mit, Alte und Junge.