Vorwort.

enn ich mir erlaubt habe, dieses Büchlein zu schreiben, so geschah es einesteils aus Liebe zur Sache, andererseits aber hatte ich dabei die Absicht, den werten Lesern das Einst und Jetzt der Gemeinde Fellbach vor Augen zu führen, bei Einheimischen die Heimatkunde und Heimatliebe zu wecken und zu pflegen und bei Fremden, denen dies Büchlein zugleich ein Führer sein soll, das Interesse für unsre schöne, aufblühende Gemeinde wachzurufen und zu erhalten.
Bei der Ausarbeitung des Werkchens wurden folgende Quellen benützt: Die vom stat. Landesamt herausgegebene Oberamtsbeschreibung, Schriften der K. öffentl. Bibliothek, auf Grund der hiesigen Kirchenbücher gehaltene Vorträge, Bücher und Urkunden auf dem Rathaus, Notizen, teilweise persönlich gesammelt, teilweise überlassen von + Notar Sayler und + Pfarrer Auberlen. Wertvoll waren auch die von der hiesigen Gemeindebehörde und der K. Eisenbahn- und Postdirektion zur Verfügung gestellten statistischen Angaben und Mitteilungen und die vom Schwäb. Albverein, von der Stadt Cannstatt und von Privaten überlassenen Bilder. Allen, welche mir bei der Herausgabe des Büchleins auf  irgend welche Weise behilflich gewesen sind, sei herzlicher Dank gesagt. Möchte nun dieses Werkchen, das selbstverständlich auf Vollständigkeit keinen Anspruch machen will, eine gelinde Beurteilung und in allen Familien eine freudige und willige Aufnahme finden.

Dezember 1908,    

Der Verfasser