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EmailThomas.Scharnowski@t-online.de
letzte Änderung: 29.02.1998
Mit treffenden Zusatznamen haben sich von alters her die
Sippenmitglieder unterschieden.
Zu- und Beinamen Fellbacher
Sippen
Vom "Backofenaldinger" bis zum "Hohentwiel
Schächterle" - Gutnachbarliche Verhältnisse
Von Rektor a. D. Otto Mall
| Aldinger |
Backofenaldinger |
Sein Haus stand neben dem Gemeindebackhaus
in der Weimerstraße (welches nachher Freibank wurde) |
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Gärtner Aldinger |
Er führte eine Gärtnerei
in der Bahnhofstraße (heute Belzner) |
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Milchkur Aldinger |
Die Milcherzeugung seines Stalles
verkaufte er in seinem Milchkurbetrieb Cannstatter Straße |
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Lendles Aldinger |
Er wohnte im Fellbacher Stadtteil
Lindle |
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Daubenschmied Aldinger |
Frau Aldinger war eine geborene
Daubenschmied |
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Säuäugles Aldinger |
Herr Aldinger hatte sehr kleine
Augen, deshalb wurde der Vergleich mit dem Schwein (schwäbisch Sau)
gezogen |
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Professor |
Herrn Aldingers Auftreten war
würdevoll professoral |
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Holzseager Hannes |
Hans Aldinger fuhr mit seiner
Sägemaschine an die Holzbeigen seiner Kunden. Der Mostkrug fehlte
nie (Sutter) |
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Schtorchafrieder |
Der langbeinige Aldinger hatte
sich den Storchengang angewöhnt |
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Beglers Karl |
Aldinger war der Bockhalter
und deshalb mit der Ziegennachzucht beschäftigt |
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Davids Sohn |
Aldingers Vater war der David
Aldinger |
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Biere Jakob |
Vor Aldingers Haus stand ein
Birnbaum. Seine Früchte waren begehrt und fanden viele Aufleser |
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Saggerluader |
Dieser Ausdruck wurde von Aldinger
zur Vermeidung eines Fluchs benützt |
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Begga David |
David Aldinger stammte aus einer
Bäckerei |
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Butter Aldenger |
Aldinger verkaufte in der Kirchhofstraße
Butter aus seiner Viehhaltung und von Nachbarn |
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Villa Karle |
Aldinger wohnte in der Lindenstraße
in einem vornehmen Bürgerhaus ohne Stall und Scheune |
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Schtapfe Aldenger |
Aldinger hatte das Haus des
Weingärtners (und Zugposaunenspielers) Stapf in der Untertürkheimerstraße
nach dessen Tod erworben und den Hausnamen behalten |
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Siedefier |
In schwierigen Lebenslagen begegnete
Aldinger seinem Namen gegenüber mit der Warnung: Sieh dich vor! |
| Frey |
S Freya Scheena |
In der Friedrichstraße
rühmte man sich einer hübschen Tochter |
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Zemmerma Frey |
Wurde nach seinem Handwerk benannt |
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Schlogg Frey |
Sein schlaksiger Gang gab ihm
diesen Namen |
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Beiles Frey |
Gottlob Frey machte sich selbst
diesen Zunamen zu eigen. An seinem kleinen Haus (Bäule) brachte er
eine Tafel an:"Gottlob Frey, Bäulesfrey" (Im Oberdorf). |
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Blakadseila Frey |
Vor seinem Haus stand eine Plakatsäule
zur Werbung |
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S Freia Friederle |
Friedrich Frey wohnte in der
Cannstatterstraße 46. |
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One Dätele |
Herr Frey soll einmal von seiner
Tochter behaupet haben: Ohne Tädele (Fehler) isch mai Mädele." |
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Segzoichner Frey |
Mit Hilfe von Schablonen bezeichnete
er Korn und Mehlsäcke mit dem Namen der Besitzer |
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Reßles Frey |
Er war Wirt und Bierbrauer (mit
Göpel) im Rößle in der Karlstraße |
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D'r blao Frey |
Asthma war die Ursache seiner
rotblauen Gesichtsfarbe |
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Rößlesbeg |
Zum Rößle gehörte
zeitweise auch eine Bäckerei |
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Ha Frey |
Er verdankte diesen Namen seiner
üblen Gewohnheit der Rückfrage Ha, auch wenn er's verstanden
hatte. |
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Wasserfrey |
Besaß eine große
Getränkehandlung und Eierverkauf in der Rommelshauser Straße. |
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Käß oder Henna
Frey |
Käseladen, Geflügelhandlung
und Eierverkauf in der Rommelshauserstraße. |
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S Tuchmachers |
Familie Frey führte einen
alten Tuch- und Hosenverkauf in der Schmerstraße (Druckerei Maile). |
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D'r Wägner Frey |
Wagnerei für Holzwagen
mit eisenbereiften Rädern, Handwagen und Leitern in der Pfarrstraße. |
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Kiafer Frey |
Faßherstellung und Mosterzeugung
in der Cannstatterstraße |
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Schulda Frey |
Mißernten veranlaßten
ihn zur Kreditaufnahme. |
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Wae Frey |
Eine alte Weinhandlung in der
Vorderen Straße. |
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Knapp Frey |
Ein durch Unfall verkürztes
Bein machten ihn hinkend. |
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Kame Frey |
Er stellte feuerfeste Steine
für Kamine in der Stuttgarter Straße her |
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Huatmachr Frey |
Fertigte Hüte, Mützen,
Schildkappen und Schmerkäpple nach Maß |
| Heß |
D'r Kleifeldhöfer |
Bauernhof Heß an der ostwärtigen
Pfarrstraße "Im Kleinfeld", kleine Parzellen außerhalb
der Zelge, Hausgärten. |
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Kabella Heß |
Er wohnte neben der Methodisten-Kapelle
in der Burgstraße |
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Lendles Heß |
Im Stadtteil Lindle wohnhafter
Baumeister. |
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Lerchenstengel |
Ein Mann mit betont langen Unterschenkeln. |
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Schregheim |
Das frühere Haus Heß
Ecke Linden- und Wilhelmstraße war an die Straßenführung
angepaßt mit Spitzecke im Nordosten. |
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Boomward Heß |
Er hat sich um den Fellbacher
Obstbau verdient gemacht als Baumwart und Berater. |
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Schemml Heß |
Er arbeitete mit einem weißen
Pferd (Schimmel). |
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Nußboom Heß |
Vor seinem Haus in der Hinterenstraße
stand ein weitausladender Nußbaum viele Jahre. |
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Baltes Heß |
Der biblische Vorname Balthasar
war in Fellbach nicht selten. |
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Boga Heß |
Noch heute verbindet ein Torbogen
in dieser fränkischen Hofanlage in der Kappelbergstraße Wohnhaus
und Ausdinghäuschen (Ruhestandswohnung des Altbauern). |
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Hessa Helme |
Helmut Heß wohnte in der
Karlstraße (Helmut, Mutle, Helmes) |
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Milliona Heß |
Nicht nur in der Inflation gab
es solche "Reichen" mit mächtigen Scheunen und vielen Äckern
und Weinbergen. |
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Milchner Heß |
Milcher und Milchnerin kauften
die Abendmilch der Bauern und fuhren morgens mit Handwagen, Kannen und
Schöpfliter durch die Straßen. |
| Hofmeister |
Hofmoischter em kloine
Heisle |
Er wohnte in dem kleinen Gebäude
Burgstraße 4 |
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Levi Hofmeister |
Er kaufte und verkaufte Vieh
als Händler und erhielt deshalb diesen jüdischen Vornamen. |
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Kabella Hofmeister |
Als Methodist besuchte er den
Gottesdienst in der Kapelle der Burgstraße 6 (nachher Daikers Werkstatt). |
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Innerer Hofmeister |
Wohnten im letzten und zweitletzten
Haus der Äußeren Rommelshäuser Straße (Nr. 24 und
26). |
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Schneider Hofmeister |
Wer wohnte in der Burgstraße
und arbeitete auch tagweise in den Bauernhäusern (Anzüge wurden
noch gewendet). |
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Waischd Hofmeister |
Wilhelm Hofmeister pflegte seine
Gespräche so einzuleiten. |
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H-Männer |
Die Brüder Hermann und
Helmut Hofmeister wohnten inKappelberg und Karlstraße, blieben aber
so verbunden. |
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Agatorle Hofmeister |
Um sein langes Haus und den
Garten führte eine Hecke (Hag). Seine Frau hieß Dorle (Haga-Dorle). |
| Maile |
Eda Moile |
Korbmacher, der seine Weiden
ins Entenbächle legte, damit sie geschmeidig blieben. |
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Gas Moile |
Herr Maile verwaltete das Gemeinde
Gaswerk in der Ringstraße (gegenüber der Eintracht stand der
Gaskessel). |
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Boom Moile |
Herr Maile in der Wilhelmstraße
war lange Jahre Baumwart. |
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D'r kloi Moile |
Der auffallend kleine Herr Maile
war ein tüchtiger Grundstückskaufmann. |
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Kibler Moile |
Der Kübler führte
ein Fachgeschäft zur Anfertigung von Holzkübeln, Schöpfkübeln
(Schapfe) und Holzbutten in der Burgstraße. |
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Schdägeles Moile |
Las unterwegs alles Holz (Stecken)
auf zum Verbrennen. |
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Haedanei |
War des Baukappos Gotthilf Maile
Ausruf, wenn es nicht klappte. |
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G. F. Moile |
Herr Maile war ein tüchtiger,
stimmgewaltiger Bauunternehmer mit den Vornamen Gottlieb Friedrich. |
| Pfander |
Kabbelbergbaron |
Gastwirt und Jagdpächter
Pfander baute das "Waldschlößle" auf dem Kappelberg
und wurde dann "Baron". |
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Grona Pfander |
War einst Gastwirt zur Krone |
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Suggeles Pfander |
Pfander züchtete Schweine
und verkaufte Milch und Läuferschweine. |
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Onkl Karl |
Herr Pfander war ledig und gutmütig
und wurde von vielen ausgenützt. |
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Heimat Pfander |
Sein Anwesen lag unmittelbar
neben der "Dienstboten Heimat" in der Pfarrstraße. |
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Herra Pfander |
Er übte mehrere Ehrenämter
aus: Kirchengemeinderat, Gemeinderat, Waisenpfleger. Seine Würde brachte
er in seiner Kleidung zum Ausdruck. |
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Schacht Pfander |
Er hatte sich als Maurer auf
Schachtbau spezialisiert. |
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Schbrudl Pfander |
Er führte eine Getränkehandlung
in der Ziegelstraße. |
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Lacha Pfander |
Er holte Jauche am Bahnhof Untertürkheim,
düngte damit seine Waiblinger Wiesen, verkaufte auch anderen Bauern
davon. |
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Burg Pfander |
Betrieb die Gaststätte
"Burg" in der Burgstraße |
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Begga Pfander |
Diese Bezeichnung führen
zur Zeit fünf Namensträger dieses Berufs |
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Bräsidend |
A. Pfander war stellvertretender
Präsident des Weinbauverbands |
| Seibold |
Schtoffele |
Diesen Namen führten mehrere
der Sippe wegen ihres lässigen Gangs und Benehmens. |
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Kohla Seibold |
Kohlenhändler (und Heizöl)
in der Burgstraße |
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Terrazzo Seibold |
Produzent und Verleger von Steinplatten
aller Art (Schüttsteine). |
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Vize Seibold |
Stellvertretender Feuerwehrkommandant. |
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Hannele Gottlob Seibold |
Ehepaar Seibold mit diesen Vornamen
(man beachte die Reihenfolge) |
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Philipp Adam Seibold |
Herr Seibold in der Burgstraße
wurde nach seinem Vornamen gerufen. |
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Johann Jakob Seibold |
Sein Führgeschäft
war in der Cannstatter Straße (bei der Kreissparkasse). |
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Hosalada Seibold |
Führte das Bleyle Spezialgeschäft
in der Hinteren Straße. |
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Bockdale Seibold |
Er war Bockhalter für die
Fellbacher Ziegen. |
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Michele Seibold |
Er wurde von vielen genarrt
(zum Michel gehalten). |
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D'r Au |
Der stete Ausruf Seibolds: "Au!"
wurde sein Name. |
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Klengler Seibold |
Er war Fuhrmann und wohnte im
Klinglerhof beim Klinglerbrunnen (die Schillerstraße wurde erst später
durchgebrochen). |
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Dr Grommkobfed |
In der Pfarrstaße trug
er seinen Kopf auf schrägem Hals. |
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Baura Seibold |
Er arbeitete mit seinem Gespann
als Bauer gegen Lohn (Kappelbergstraße) |
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Schtofeles Lob: |
Gottlob Seibold wohnte in der
Kirchhofstraße. |
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Gschirr Seibold |
Er stellte Geschirr und Töpfe
aus Ton zum Verkauf her (Ochsenstraße) |
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Mossele |
Seibold war in bezug auf Reinlichkeit
etwas lässig. |
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Jaköble Seibold |
Er wohnte in der Bettelgasse
und war von knabenhaft zartem Körperbau. |
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Rabbabauer |
Auf seinen Feldern arbeitete
er mit 2 Rappen (schwarzen Pferden). |
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Kiahiert Seibold |
Er führte die Kühe
zum Decken zum Farren (Stier). |
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Gsälzbrod Seibold |
Er liebte die süße
schwäbische Marmelade auf dem Brot. |
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Galopp Sadler |
Er arbeitete schnell aber flüchtig
und hatte rasch neue Einfälle, die er umgehend zur Ausführung
brachte. |
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Null Seibold |
Sein Jahresertrag ging stets
"Null auf Null" auf. |
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41er und 43er |
Die zwei Seibold (Nachbarn)
in der Pfarrstraße unterschied man durch die Hausnummern. |
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Sadgrabe Friederle |
Fritz Seibold wohnte am Sandgraben. |
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Dommerle Seibold |
Seibold war schwerhörig
und verstand manches deshalb falsch. |
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Dampfhannes |
Seibold arbeitete mit Schwung
und Kraft! |
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Sanfter Paul |
Er trug die Blumen sorgsam in
der Schürze heim, daß ihnen nichts passierte. |
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Batzer |
Er hatte selten mehr als diese
kleine Münze in der Tasche. |
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Schmiedseibold |
Frau Seibold war eine geborene
Schmied. |
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Schnurrbarts Karle |
Karl Seibold trug einen martialischen
Schnurrbart |
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Armer Karl |
Seibold war reich, erweckte
aber den Anschein, nichts übrig zu haben. |
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Dragdädles Jakob |
Jakob Seibold in der Schmerstraße
trieb Zeitschriftenmission mit Traktaten. |
| Schnaitmann |
Bottaschnaitmann |
Als Bote fuhr er täglich
mit seinen Pferden nach Stuttgart. |
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Wolle Schnaitmann |
Wollefachgeschäft in der
Bahnhofstraße |
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Ortdbaumischter Schnaitmann |
Früherer Gemeindebeamter
in der Mozartstraße |
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Schlosser Schnaitmann |
Schlosserei in Schmer-, später
Bruckstraße (Vorfahre Nagelschmied). |
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Demleng Schnaitmann |
Nach einem Unfall an der Futterschneidemaschine
hatte er an der rechten Hand nur noch den Daumen. |
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Wenneaber Schnaitmann |
Sein geflügelter Einwand
war: Wenn e aber..., no |
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Kuddl Schnaitmann |
Besaß einen Göppel
zum Futterschneiden |
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R. und R. Schnaitmann |
Hausratgeschäft der Brüder
Richard und Robert Schnaitmann. |
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Hausrat Schnaitmann |
Wohnte am Rathaus (Umkehrung) |
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Schabl Schnaitmann |
Zeichnete die Schablonen zur
Sack- und Gerätebeschriftung. |
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Gaul Schnaitmann |
Machte Feldlohnarbeit mit einem
Pferd, oft wartete es vor Wirtschaften. |
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Sonnauhr Schnaitmann |
An seinem Haus in der Hinteren
Straße war eine Sonnenuhr angebracht. |