Der alte Pfeffer von Stetten

1) Der alte Pfeffer von Stetten fidelt bis an sein Grab.
Auf allen Tänzen und Märkten, zu Treffen landauf, landab; … .

2) Mit seiner alten Geige, spielt er beim Kirchweihschmaus,
trank manche gute Halbe, trank manchen Pudel aus; … .

3) Uns als er kam zum Sterben, zählt er die Städt im Reich,
beruft er seine Kinder und teilt sein Erbe gleich; … .

4) Du Friedel bist der Ältste, dir vermach ich das Unterland,
es ist eine nahrhafte Gegend, zum Fechten braucht man nicht viel Verstand; … .

5) Und Mate du kannst schwätzen, grad wie so`n Advokat,
du bewährst dich wohl am besten, zu Stuttgart in der Stadt; … .

6) Und Gretel du bist sauber, du bleibst um Stetten herum!
Du wirst schon einen kriegen, du bist ja nicht so dumm; … .

7) So sprach der alte Pfeffer von Stetten, sein Krug war halb tief und leer.
Und der alte Pfeffer von Stetten trank keinen Tropfen mehr; … .

Quelle: Daniel Lorenz aus Pfullendorf